Mit Musik ins Unterbewusstsein

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Wie Musik dir hilft, während einer psychedelischen Reise ins Unterbewusstsein zu gehen

Musik spielt eine wichtige Rolle für die gesamte Erfahrung einer psychedelischen Reise. Wir sehen sie auch als eine der wenigen Möglichkeiten, wie wir die Reise bewusst (und erlaubt) beeinflussen möchten.

Während einer Zeremonie wählen wir Musik, die du normalerweise nicht im Radio hörst. Es ist eine Mischung aus Gesangs- und Instrumentalmusik. Manche Stücke sind speziell auf Frequenzen abgestimmt, die bestimmte Gehirnbereiche und/oder Chakren ansprechen. Wir achten dabei sehr darauf, wie die Teilnehmer*innen darauf reagieren. Auch Momente der Stille werden oft als sehr intensiv erlebt.

Eine psychedelische Reise mit Psilocybin verläuft in 3–4 Wellen der Intensität. Mit der Musik gehen wir auf diese Wellen ein – oder wir steuern die Wellen sogar durch die Wahl von Musik oder Stille. Bei The Matter benutzen wir niemals eine feste Playlist, weil weder die Wellen noch die Dauer im Voraus genau feststehen.

Die erste Stunde:
In dieser Phase ist es wichtig, dass die Teilnehmerinnen loslassen und entspannen können. Dafür spielen wir sanfte Musik, oft mit Gesang. Künstlerinnen wie Ayla Schafer, Ajeet Kaur oder Peia sind hier besonders passend.

Die erste Welle beginnt:
Wir wählen immer ruhigere Musik, bis alle in ihre erste Welle eintauchen. Mantras sind in dieser Einstiegsphase sehr hilfreich.

Die tiefen Wellen:
Während der ersten beiden tiefen Wellen wechseln wir gerne zwischen instrumentaler Hintergrundmusik – z. B. von Jon Hopkins oder Parijat – und etwas aktiverer Musik in den Tälern der Reise. In der Mitte der Reise setzen wir oft auch schamanische Trommeln mit oder ohne Rasseln ein. Diese Stücke sind oft 20–30 Minuten lang. Schon allein die Frequenz einer Trommel oder einer Rassel kann einen Trancezustand auslösen.

Manchmal werden dabei auch bewusst bestimmte Emotionen wie Traurigkeit angeregt. Filmmusik – zum Beispiel aus Gladiator (Lisa Gerrard) oder Schindler’s List – eignet sich dafür hervorragend. Filmemacher sind wahre Meister darin, Emotionen über Musik auszulösen.

Das Ende der Reise:
Zum Abschluss nutzen wir gerne fröhlichere Musik, um die Reise rund zu machen – zum Beispiel von Curawaka, Rising Appalachia, Nessi Gomes oder sogar Danny Vera.

Ich finde, das letzte Stück ist besonders wichtig – und macht Spaß, bewusst auszuwählen. Je nach Zeremonie ist das ein aktiver (Tanz-)Song oder ein emotionales Stück. In der beigefügten (gekürzten) Beispiel-Playlist habe ich mich entschieden, mit der Live-Version von Nessi Gomes’ All Related zu enden. Ein wunderschönes Lied.

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